I
Mein Blick fällt
auf das einzige Haus in dieser Landschaft
Ein stattlicher Urwurm lehnt in einem gekalkten Fenster
und sieht mich mit schwefeligen Augen an
Vielleicht ist er seit jeher hier
Mit meinen Lampen nehme ich alles in Augenschein
Mir gefällt dieser Ort
wo die roten Korallenbäume gemaserte Flügel haben
und stielige Muscheln das Gras kämmen
Ich suche weiter
Und entdecke zwischen den schuppigen Steinen
die alte Unterwasserschrift
Sie erzählt von etwas Blaugrünem
das gestern noch Feuer war
II
Ich gehe weiter
und treffe auf ein schlafendes Pferd
das zwischen blauem Eiswasser und dunklen Sträuchern
seine weißen Hufe ausstreckt
Es ist eingehüllt in einen Mantel aus gewebter Glut
Und seine Ohren lauschen einer tröpfelnden Melodie
Durch einen schmalen Gang hinter seinem Kopf
betrete ich seinen Traum
III
Mir wächst schwarzes Haar
und meine Haut wird ganz rosig
Ich mache es mir in einer gefrorenen Woge bequem
ganz in der Nähe des Pferdes
Auch ich trage jetzt einen Mantel
Er ist aus Sonnen-, Erd-, und Mondgarn gemacht
Das ist die neue Zeit
die ich hier schon atmen kann








